Telefon: +43 699 1 941 59 20   /   Email: Thomas Groinig

  • Liebe, Partnerschaft und Singlezeit

  • Positive Alltags- und Berufsbewältigung / Work-Life-Balance

  • Lebensabschnitte aktiv gestalten und genießen

  • Selbstbestimmt und glücklich dem Leben entgegentreten

 "Als Supervisior bewahre ich Vielfalt und bereite spielerisch den Boden für Entwicklung."

Supervision - Thomas Groinig

Supervision ist eine Methode, die hilft, das berufliche Handeln zielgerichteter und zufriedener zu gestalten. Somit verstärkt Supervision die professionelle Handhabe von Führungskräften und Mitarbeitern in unterschiedlichsten Berufsgruppen. Dieser Prozess der Selbst- und Fremdreflexion ist nicht als Kontrollfunktion gedacht, schließt dennoch eine gewisse Kontrolle des beruflichen Handelns ein.

Ich supervidiere Einzelpersonen, Teams und Gruppen um nachfolgende Ziele zu erarbeiten, sowie Lebens- und Sozialberater*innen (psychologische Berater*innen) in Ausbildung unter Supervision.

Ziele der Supervision

Professionalität

  • Reflexion und Erweiterung der beruflichen und persönlichen Kompetenz
  • Verbesserung des Arbeitsklimas und der Koordination
  • Optimierung von Kooperation, Teamfähigkeit und Leitungskompetenz
  • Auseinadersetzung mit und Klärung von Rollen, Aufgaben und Funktionen
  • Formulierung von Arbeitzielen und Entwicklung von Strategien

Qualitätssicherung

  • Berufliche Weiterentwicklung
  • Förderung von Ressourcen und Optimierung des Kräfteeinsatzes
  • Verbesserung der sozialen Kompetenz
  • Reflexion berufsethischer Fragen
  • Theorieentwicklung und Weiterentwicklung des Berufsbildes

Krisenmanagement

  • Begleitung in Krisensituationen
  • Verständnis für außergewöhnliche Belastungen
  • Bewältigung schwieriger beruflicher Situationen
  • Adäquater Umgang mit Stressquellen
  • Prävention von Burnout

Psychohygiene

  • Gesamtheit aller Maßnahmen, die zur Erhaltung und Verbesserung des Wohlbefindens jedes Einzelnen beitragen
  • Schutz, Erhalt und der Erlangung der psychischen Gesundheit
  • Lernen auf Bedürfnisse zu achten und einen positiven, gesundheitsförderlichen Umgang mit den Anforderungen und Problemen des Lebens zu pflegen

Formen der Supervision

  • Einzelsupervision
  • Gruppensupervision
  • Fallbezogene Supervision
  • Teambezogene Supervision
  • Institutionsbezogene Supervision
  • Intervision
  • Ausbildungssupervision
  • Fortbildungssupervision
  • Lehrsupervision

 

Foto: rawpixel / Unsplash

 

Selbsterfahrung - Thomas Groinig

Nur in wenigen Berufen hängt der Erfolg der Tätigkeit so sehr von eigenen Persönlichkeitsmerkmalen ab wie in dem der Beraterlnnen. Im Rahmen des Ausbildungsteiles „Selbsterfahrung“ soll die Person der Beraterlnnen in den Mittelpunkt der Betrachtung gestellt werden. Es wird zwischen Gruppen- und Einzelselbsterfahrung unterschieden.

Ich  biete Selbsterfahrung für alle Berufsgruppen, die Selbsterfahrung für ihre Ausbildung benötigen, z.B. Lebens- und SozialberaterInnen, Coach, SupervisorInnen, SozialpädagogInnen. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihren AusbildungleiterInnen, was für Ihre Ausbildung vorgeschrieben ist.

Grundsätzlich lassen sich zwei Schwerpunkte der Selbsterfahrung unterscheiden, die sich im günstigsten Fall miteinander verschränken:

  1. Förderung personaler und sozialer beraterischer Kompetenz mit Bearbeitung persönlicher, auch biographischer Themen der Beraterlnnen, sowohl abhängig als auch unabhängig von ihren aktuellen beraterischen Tätigkeiten. Veränderung persönlicher Probleme und Ziele.
  2. Entwicklung von Methodenkompetenz durch Erleben und Anwenden typischer Methoden und Techniken des jeweiligen Verfahrens an sich selbst.

Im Einzelnen ergeben sich folgende Aufgaben- und Themenfelder für die Selbsterfahrung

  • Verbesserung psychischer Stabilität
  • Sensibilisierung für die eigene Dynamik bzw. das eigene psychische Funktionieren
  • Bearbeitung eigener Problematik, die in der Übertragungs- und Gegenübertragungsbeziehung zum Klienten aufgefallen ist (insbesondere Einzelselbsterfahrung)
  • Verbesserung von Empathie durch Eigenerleben der „KlientInnenrolle“
  • Verbesserung der Beziehungsfähigkeit
  • Entwicklung von Selbstwirksamkeit durch sich Einlassen auf therapeutische Beziehung zu einer/em erfahrenen Beraterln
  • Modelllernen durch Beobachten der/s Selbsterfahrungsanleiter/in/s
  • Prävention von Burn Out
  • Sofern eine behandlungsbedürftige psychische Störung im Sinne der ICD1o vorliegt, so sollen die Ausbildungsteilnehmerlnnen darauf hingewiesen werden

Gruppenselbsterfahrung

In der Gruppenselbsterfahrung werden Übungen durchgeführt, die die angehenden Beraterlnnen in Berührung mit der eigenen Biographie bringen. Typisches Rollenverhalten in unterschiedlichen Funktionen kann durch Gespräche, szenische Spiele und Übungen deutlich werden und gegebenenfalls auch verändert werden.

Einzelselbsterfahrung

Schwerpunkte der Einzel-Selbsterfahrung

  • Begleitung während der Ausbildung und darüber hinaus
  • Betrachtung von „blinden Flecken“ und Klärung eigener Themen
  • Reflexion der eigenen Haltung in der Beratung und deren Einfluss auf die Beratung
  • Erkennen von Beeinflussungsfaktoren auf KlientInnen
  • Bewusstmachung von Übertragung und Gegenübertragung
  • Stärkung und Stabilisierung der eigenen Persönlichkeit, um professionelle Beratung zu ermöglichen
  • Aktivierung von Ressourcen und Spüren von Grenzen in der Beratung

 

Selbsterfahrung heißt Wahrung und Bewahrung. Wahrung der Interessen von KlientInnen und Bewahrung vor unreflektierter Beratung. Selbsterfahrung ist wichtig, denn nur wer selbst stabil und geklärt im Umgang mit eigenen Themen ist und seine Ressourcen und Grenzen kennt, kann professionell beraten.

 

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